Seekrank auf dem Scharmützelsee

2015_badSaarow_207Ja beim richtigen Wellengang geht auch das. 14 Teams trafen sich zum 18. Saarower Drachenbootcup am 05.09.2015 am Scharmützelsee. Nun wieder Anfang September, an einem Samstag und mit der Schwanenwiese für die Paddler alleine. Nur bei den aufgestellten Dixis kam es dann wieder zu Ungereimtheiten für die im Nachhinein nun niemand verantwortlich war. Also eigentlich ideale Bedingungen für eine entspannte kleine Regatta.

Aber der Wind machte alles um einiges komplizierter und wir waren froh über unsere Entscheidung nur die Org zu machen und kein Team an den Start zu bringen. Hier bedanke ich mich noch einmal bei allen die geholfen haben und das dann auch noch als der große Regen einsetzte und am Sonntag. Die Bojen und das Startponton hielten dem Wind stand und der Rennplan bei dem jedes Team auf jeder Bahn einen Vorlauf absolvieren musste war richtig. Ich denke auch mit einer Startbrücke bei diesem Südwest also von Schräg vorne wäre kein besserer Start möglich gewesen. Alle Teams nahmen die Bedingungen jedoch recht gelassen und professionell und so konnte der Zeitplan am Ende gehalten werden. Damit verlief die Siegerehrung noch im trockenen und bei bester Stimmung. Bei den Steuerleuten zeigte sich wer sein Handwerk beherrscht, auf Sie kam es an um relativ faire Bedingungen am Start zu ermöglichen. Nur die Starterin musste dann Seegangbedingt zum Ende der Regatta ausgewechselt werden und wir hoffen es geht Ihr wieder besser.

Sportlicherseits hieß es bei diesen Bedingungen und insgesamt 5 Läufen alles geben. Da es keine Streichzeiten gab und man nie wusste wie sich das Wetter entwickelt war jeder Lauf wichtig. In den ersten Vorläufen war noch kein Favorit auszumachen und auch bei den Funteams hieß es fighten. Als sich die Teams auf die Bedingungen einstellten kristallisierten sich die Favoriten und F AWO rieten allmählich heraus. Bei letzterem Team mit einer sehr großen Fangemeinde, das komplett aus Menschen mit einer Behinderung bestand, war die Stimmung immer prächtig und jede Zeit wurde gefeiert. Auch das einzige Saarower Team das mit einer fast absoluten Frauenquote an den Start ging sorgte mit seinem „Drum Herum“ für eine tolle Bereicherung des Cups. Das A-Finale brachte dann recht eindeutige Zeiten und den Sieg für die Spreecoyoten aus Fürstenwalde. Das B-Finale war dann umso spannender und auch die Trommlerin der Race Tire Pits konnte dann am Ende richtig jubeln. Sie hatte schon einmal während der Regatta Neptun huldigen müssen und war unfreiwillig von Bord gegangen. Im C-Finale waren FGL Spreepower die gejagten vor den beiden Fürstenwalder Schülerteams. Alle Ergebnisse findet Ihr unter http://www.drachenboote.org/va_ergebnisse.php?id=221

Ulf

   geschrieben von: Ulf

Ulf ist die Seele der Fürstenwalder Drachenboot Szene. Immer dabei, immer engagiert und nie müde alle anzutreiben. Du findest uns übrigens auch auf Google+, Twitter, Facebook (Little Dragon), Facebook (PneumantDragon), ...
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