Longtörn nach Erkner – 2. Versuch

Nachdem uns Petrus am 17. Juli ein Strich durch die Rechnung gemacht hatte, starteten wir am 28. August den 2. Versuch.

Dieses Jahr ging unsere Tour zum 40 km entfernten Kanuclub Erkner. Da sich unser Vorhaben rumsprach, fanden sich 39 Leute aus den Teams Löschboot/ Ärmelschoner, Hawlingern, Schüler des Schollgymnasiums und uns Pneumis zusammen. Wir trafen uns um 9 Uhr am Bootshaus Fürstenwalde und mixten dort die Teams für die zwei Boote zusammen. Als dann die Boote startklar waren, machten wir uns gegen 10 Uhr in auf den Weg. Es ging über vier Kilometer bei Sonnenschein aber bei einer kräftigen Brise in Richtung Großer Tränke. Dort bogen wir dann rechts ab auf die Müggelspree und von dort an immer geradeaus mit vielen links und rechts Biegungen. Da die Spree über seinem normalen Wasserstand war, hatte sich eine nicht zu unterschätzende Strömung entwickelt. Es begegneten uns viele Felder und Wohngrundstücke die unter Wasser standen. Viele Anlegestege waren schon gar nicht mehr zu sehen, nur noch zu erahnen und so hieß es für die Steuerleute achtsam zu sein, um nirgendswo auf zu laufen.

Na ca. 17 km legten wir eine Pause ein, um uns zu stärken und die Beine zu vertreten. Als wir wieder am paddeln waren, meinte Petrus uns zu ärgern. Es schüttete ca. 10 min. aus Eimern und danach hatten wir wieder Sonnenschein, sodass unsere Sachen wieder trocken wurden.

Bei ca. km 25 passierte dann fast der Supergau. Ein Boot fuhr über ein wenig Gestrüpp, was sich als Fehler herausstellte. Da drunter verborg sich nämlich ein großer Ast, der sich unters Boot schob und es somit fast zum Kentern brachte. Als das Boot wieder in seine Ursprungslage zurück drehte, kam der Ast am hinteren linken Bereich des Bootes mit voller Wucht wieder hervor, sodass das Boot ein Leck davon trug aber dies wurde gleich durch ein Stück Holz abgedichtet, was bei der Kollision stecken blieb. Nur so konnten wir unsere Reise fortsetzen. Glück im Unglück. Ca. 10 km vor dem Ziel machten wir noch eine Pause, da wir sehr gut in der Zeit lagen, was der Strömung zu verdanken war.

Die letzten zu paddelnden Kilometer vergingen dann wie im Fluge und so kamen wir gegen 16 Uhr am Kanuclub Erkner an. Es wurden dann beide Boote entladen und aus dem Wasser geholt. 24 Leute waren nötig, um das Boot rauszuholen, was ein Leck hatte. Da es mittlerweile voll mit Wasser gelaufen war. Zum Glück werden seit einigen Jahren Drachenboote zweiwandig gebaut. Als wir es dann auf der Wiese abgelegt hatten, konnten wir den Schaden genauer betrachten. Zum Glück hatte der große Ast nur an einer Stelle einen Schaden angerichtet.

Nach dem die Boote auf dem Trailer verladen waren, zogen wir uns alle um und machten gemeinsam das Abendmahl, denn es gab endlich das Wildschwein, welches eigentlich zum Fit mit Fun Event vor zwei Wochen gegessen werden sollte. Als dann alles fertig war, versammelten wir uns an einer langen Tafel und machten uns übers leckere Wildschwein her.

Als Überraschung bekamen wir noch eine Trommeleinlage von Konny & Co. Wir saßen noch bis ca. 20 Uhr alle zusammen, bis sich dann die ersten verabschiedeten. Um 21 Uhr hatten dann auch die letzten die Heimreise angetreten.

Riesen Dank geht an alle die die Tour organisiert haben, an den kleinen Karsten für die leckere Zubereitung des Wildschweins und Konny & Co für die Showeinlage.

Es war ein schöner Tag und bestimmt nicht der letzte Longtörn.

kossi

   geschrieben von: kossi

Ab und zu melde ich mich zu Wort. Aber nur noch in Form der Website und ein Mal im Jahr in Fürstenwalde. Du findest uns übrigens auch auf Google+, Twitter, Facebook (Little Dragon), Facebook (PneumantDragon), ...
Veröffentlicht unter: PneumantDragon
Tag(s): |

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.