Longtörn 2017 – in fremden Gewässern

Es war mal wieder soweit, der Longtörn 2017 stand an. Um einen kleinen Spannungsbogen zu erzeugen wurden diesmal nur wenige Mitglieder eingeweiht wo es hin geht, also zumindest nicht alle, also eigentlich wurde nur Hasi nicht eingeweiht.

Ziel sollten diesmal seine alten Trainingsgewässer rund um Potsdam sein. So trafen wir uns Samstagmorgen, den 05. August in kleiner gemütlicher und lustiger Runde am Bootshaus um die Reise Richtung Potsdam anzutreten. Am Waldbad Templin angekommen kam uns auch schon unser Guide Yves entgegen der uns zielsicher durch die unbekannten Gewässer schippern sollte. Nun hieß es erst einmal Wasserschippen. Denn die Regenfälle der letzten Zeit führten dazu, dass das Drachenboot mit gefühlten 1.000 Liter (gar nicht so abwegig) vollgeflossen war. Auch ein Bock wurde dabei ein klein wenig in Mitleidenschaft gezogen ;-). Nachdem wir das erledigt hatten, strahlte der Innenraum vermutlich wie schon lange nicht mehr, wurde schnell gewassert und dann konnten auch endlich die ersten Elektrolyte nachgefüllt werden.

Die erste Etappe führte uns vom Templiner See über den Petzsee. Hier konnten wir auch gleich ein Paar Kanuten beim Training beobachten. Weiter ging es über den sehr urigen Geltower Kanal, der alleine schon eine Reise wert war. Über den Schwielowsee, vorbei am „weltberühmten“ gleichnamigen Resort stachen wir in den saubersten See Brandenburgs. Hier sollte es zu einem kleinen Rennen mit einem Motorboot kommen, welches wir gerne annahmen. Nur durch den übermäßigen Einsatz von Horsepower und die deutliche Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, mussten wir die noch jungen Fahrer ziehen lassen, mit vielen lachenden Gesichtern auf beiden Booten.

Nächstes Ziel war die Krombacher-Insel, kurz umrundet nahmen wir Kurs auf zur Mittagspause. Auf dem Weg dahin konnten wir so einige schwimmende Geldanlagen bewundern und auch „Locke“ ist uns über den Weg geschwommen. In der „Orangerie am See“ haben wir uns gestärkt und durch eine taktische Meisterleistung konnte sich Burki auch das größte Stück Bauerntorte sichern. Der „kurze“ Aufenthalt dauerte zwar genauso lange wie die ganze Fahrt bis dahin, aber das konnte die Stimmung nicht trüben. So ging es allmählich zurück Richtung Schwielowsee.

Leider wurde uns die Durchfahrt beim alljährlichen Fährfest verwehrt. Nun hieß es nochmal ein paar Körner auspacken um vor der Schwarzen Wand geschützt in den Geltower Kanal einzufahren. Als letztes Ziel Stand die wasserseitige Besichtigung des Olympiastützpunktes Brandenburg „Luftschiffhafen Potsdam“ auf dem Programm. Hasi konnte uns seine Ortkenntnisse beweisen und erklärte uns ausgiebig den Aufbau und die dortigen Gegebenheiten. Und so wissen wir nun auch, dass zwischen Schule und Training sich das Krematorium befand. Wer da wohl verheizt wurde? 😉

Noch schnell eine kleine 250 m auf der ballonierten Strecke gefahren und schon ging ein wundervoller Tag zu Ende. Wieder im Waldbad angekommen wurden ein letztes Mal die Elektrolyte regeneriert und die Heimreise nach Fürstwalde angetreten.

Danke an die Organisatoren, die Unterstützung aus Potsdam, an Yves für das hervorragende Steuern und auch an Chris für die Überlassung des Drachenbootes. Danke für den wundervollen Tag!

volker

   geschrieben von: volker

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