Pneumantdragon | Presse | 2003 | FüWaRace

Natürlich gab es auch sehr große Resonanz in den Medien. Um einen Überblick zu gewinnen, haben wir hier einige ausgewählte Berichte zusammengetragen.

"Pneumant Dragon Blossin" gewann vor "Kachelputzern"

Fürstenwalde. DrachenbootRennen, eine Sportart, die ihren Ursprung vor 2.300 Jahren in China hatte, erlebte am Sonnabend, dem 24. Mai 2003 auf der Fürstenwalder Spreewiese seine Premiere.

Nachdem bereits im Laufe der Woche auf dem Wolziger See sowie der einheimischen Spree trainiert wurde, stellten sich 16 Mannschaften mit je 16Aktiven (Frauen und Männer) zuzüglich Steuermann und Trommler dem Wettkampf vertreten waren Firmen der Region, Institutionen, Verwaltungen, Autohäuser nebst den Organisatoren der BSG Pneumant und dem Ruderclub Fürstenwalde. Die Rennstrecke führte von östlich der Altstadtbrückeüber25ombis auf Höhe des "Haus am Spreebogen". Nach der Eröffnung und Vorstellung der Mannschaften mit ihren originellen Namen z.B. "EWE Flying Energy" (EWE)",Rückwärtsfahrer" (Ruderclub) oder "SOS" (Sparkasse Oder-Spree) und den dazugehörigen Schlachtrufen wurde kurz vor 10 Uhr das erste Rennen zwischen den "Fliegenden Ärmelschonern" (Stadtverwaltung) und den "funfitness Tabaluga" (Funfitness) gestartet.

Starter Wilfried Schaefer, seit fast 50 Jahren dem Rudersport verbunden, und sein "Steuermann" Reinhard "Hucky" Schüler hatten Schwerstarbeit zu leisten, um die insgesamt 24 Rennen über die Bühne, sprich durch die Spree, zu bringen. Nach der Vor und zwei Zwischenrunden standen sich im 1 Halbfinale die 250 kg schweren Boote (Leergewicht) der BSG Pneumant "Pneumant Dragon Blossin" hatten mit 1,16,67 min gegenüber 1, 17,19 min die "DrachenkopfNase" vorn. Im 2. Halbfinale schlugen die "Kachelklopfer" (Fliesenleger Lutz), die "Rückwärtsfahrer" (RCF) mit 1,16,93 min zu 1,17,12 min. Dies ergab für das Rennen um Platz 3 die Paarung: "funfitness Tabaluga" gegen "Rückwärtsfahrer". In einem dramatischen Kampf fingen die "Tabalugas" die Aktionen vom Ruderclub auf der Ziellinie noch ab.

Die Ruderer, die sich eine bessere Platzierung ausgerechnet hatten, erzielten im 2. Zwischenrundenlauf mit 1, 15,56 min einen Streckenrekord. Mit Spannung warteten nun alle auf das Finale zwischen der BSG Pneumant und den Fliesenlegern Lutz. Vom Startweg konnte sich keines der Boote einen sicheren Vorsprung herausfahren. Von der dichtbesetzten Altstadtbrücke sah man sogar, dass sich der Steuermann der "Kachelklopfer" leicht versteuerte.
Dieses Rennen war an Spannung kaum zu überbieten, mit bloßem Auge war kein Sieger auszumachen. So musste, als die Stoppuhr ausfiel, das Zielfoto entscheiden. Dieses zeigte nach einigen Minuten als Sieger der 1. Fürstenwalder Drachenboot Regatta die BSG Pneumant "Pneumant Dragon Blossin".

Während des gesamten Renntages herrschte regelrechte Volksstimmung, was zeitweilig über 2000 Besucher belegen können. Man konnte sich an einer Tombola beteiligen, sich mit einer Spende für den Ruderclub Fürstenwalde (ein neuer Vierer wird benötigt) großzügig zeigen oder den zwei Kommentatoren von Radio 98,2 Paradiso, die durchs Programm führten, zuhören. Natürlich war für das leibliche Wohl an mehreren Ständen gesorgt. Auf der anschließenden Siegerehrung erhielt jede Mannschaft einen Pokal nebst Urkunde mit Mannschaftsfoto. Hoffnung auf eine 2. Fürstenwalder DrachenbootRegatta im Jahr 2004 herrscht unter allen Beteiligten und Gästen.
Zum Ausklang eines auch vom Wetter verwöhnten Tages heizte dann am Abend die WesternhagenCoverband ,Anscheit" auf einer Drachenparty ordentlich ein.

Joachim Rösler



Training der Fliegenden Ärmelschoner

Fürstenwalde (MOZ) Gestern Abend war hartes Training für die 1. Fürstenwalder Drachenbootregatta am kommenden Sonnabend auf der Spree angesagt. Bei Blossin auf dem Wolziger See probierte die Mannschaft der Fürstenwalder Stadtverwaltung, die unter dem Namen - Die fliegenden Ärmelschoner - an den Start gehen will, die Harmonie im Schiff. Eine Stunde vor ihnen übten die Paddler der Kreisverwaltung aus Beeskow.

Beide Teams fühlen sich gut gerüstet für die Rennen am Sonnabend. Das erste wird gegen 10 Uhr an der Altstadtbrücke gestartet. Von dort geht es 500 Meter flussabwärts. Ziel ist etwa in Höhe des Hotels "Haus am Spreebogen". Ihre Teilnahme haben 16 Mannschaften zugesagt. Für sie ~ die 333 Euro Startgeld berappen mussten, gibt es am Abend noch eine DrachenParty. Die Zuschauer können ihr Fest während der Rennen feiern.



Trommler peitschte die Paddler voran - 16 Firmen bei DrachenbootRegatta am Start

Fürstenwalde (co) Am Sonnabend fand in Fürstenwalde die erste DrachenbootRegatta auf der Spree statt. Während am Ufer etwa 2000 Besucher bei VolksfestStimmung die 16 teilnehmenden Firmen aus der Region anfeuerten, wurden auf dem Wasser die HobbySportler durch Trommelschläge zu Bestzeiten angetrieben.

Schon seit 2000 Jahren werden in China DrachenbootRennen durchgeführt, in Deutschland erfreuen sie sich seit dem Ende der 80er Jahre steigender Beliebtheit. "Wir wollten die Firmen sportlich zusammenführen und auch den inneren Zusammenhalt der Unternehmen stärken", sagte Ulf Andres von der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Pneumant Fürstenwalde, die zusammen mit dem ortsansässigen Ruderklub die Veranstaltung organisierte. Neben zahlreichen heimischen Autohäusern, gingen auch Handwerksfirmen und Teams von Edis, EWE, Sparkasse, Kreisverwaltung und die Fürstenwalder Stadtverwaltung, selbst betitelt als "die fliegenden Ärmelschoner" an den Start. Während die "Kachelklopfer", das Team der Woltersdorfer Fliesenfirma Lutz, nur zum Spaß antraten, hatten andere höhere Ziele: "Wir haben vorher dreimal trainiert", sagte Torsten Gallus, MaschinenAbteilungsleiter beim Bauunternehmen NCC.
In Zweiergruppen antretend, paddelten die 12 bis 16 Insassen pro Holzboot (leer 300 Kilogramm schwer) in mehreren Durchgängen gegeneinander und gegen die Stoppuhr 250 Meter von der Altstadtbrücke stromabwärts zum Ruderklub. An Bord wies der Steuermann den Weg, dazu peitschte ein Trommler die Paddler voran.

Vom Ufer unterstützten die Besucher bei Bratwurst, Bier und Sonnenschirm durch lautes Zurufen und reichlich Applaus die Wettkämpfe. Alle angetretenen Firmen erhielten am Ende Pokale und mit Fotos versehene Teilnehmer-Urkunden.