Feedback zum 17. Saarower Drachenbootcup

2014_saarow_9Traditionsreiche Drachenbootregatta hinter dem Autoscouter

Wie soll es weitergehen mit dem Saarower Drachenbootcup? Für viele stellt ja schon der Sonntag ein Problem als Regattatag dar, aber in diesem Jahr kam dann noch die räumliche und nicht zu vergessen die Pipi Situation hinzu. Letzteres ist für den ambitionierten Drachenbootfahrer ein nicht zu unterschätzendes Kriterium für eine Regatta. Da es im Kurort Bad Saarow nicht so ohne weiteres Möglich ist eine Veranstaltung genehmigt zu bekommen, stellt sich für den Ausrichter der Saarower Regatta immer eine Aufwand – Nutzen Frage. Hier sind wir dem Veranstalter des flammenden Scharmützelsees dankbar dass er diese Genehmigungshürden genommen hat. Das Konsumverhalten der Drachenbootfahrer hält sich bei so einer Regatta auch in Grenzen, so dass sich ein eigenes Catering dazu nur bedingt rechnet. Andererseits kommt man sich schon als Zugpferd mit 400 Aktiven für den Sonntag etwas komisch vor, wenn man hinter „Trampolin, Autoscouter, … sein Plätzchen suchen muss. Auch die nicht wenigen Zuschauer mussten sich Ihren Weg an der Hüpfburg und „Fang den Fisch“ vorbei bahnen. Es besteht also Redebedarf mit dem Veranstalter oder die Suche nach anderen Alternativen.

2014_saarow_8Ansonsten wurde an diesem Tag aber auch Drachenboot in allen Leistungsklassen geboten. Mit einem engen Rennplan – bei dem es schnell Top oder Hop heißen kann gingen 20 Teams über die 250 m Strecke. Wer würde der Herbstmeister der Region werden? Vorjahressieger Zoo Center oder die Spreecoyoten die es in Saarow endlich auch wieder wissen wollten, die NCC Baudrachen sollte man nie abschreiben und die Hawlinger mit zuletzt starker Form. Die Pneumantdragon brachten, zusammen mit dem Shrimpskutter, den PneumantKutter an den Start, der aber an diesem Tag doch viel mit sich selbst zu tun hatte. Wo steht die Beeskower und Strausberger Drachenbootszene? Im Funbereich gaben das Gymnasium aus Beeskow genauso wie Reinckes Hartbeaut Ihr Debüt und maßen sich mit den „alten Hasen“ von den Containerdragon und der MS AROSA. Also viele Fragen, auf die es nach sieben Stunden bei einer stimmungsvollen Siegerehrung antworten und auch Tränen gab. Als Überraschung muss man schon das relativ neue Team FGL Spreepower sehen, das auf Anhieb Platz sieben schaffte und PneumantKutter aber auch die Hawlinger hinter sich ließen. Im A-Finale setzten sich dann aber doch eindeutig die Pneumant Spreecoyoten gegen die Zoo Center Dragon und die NCC Baudrachen durch. Genauso wurde aber auch in den Finals B bis E gejubelt oder aber auch getrauert.

Alle Ergebnissee sind unter http://www.drachenboote.org/va_ergebnisse.php?id=191 zu finden.

Viele haben es hier vieleicht zum ersten Mal mitbekommen, das ein Urgestein der Drachenbootszene kürzer treten wird. Wir sagen einfach aus ganzem Herzen Danke an Hanschi !!!

Wir werden also in vielem Sehen was das neue Jahr bringen wird.

Ulf

   geschrieben von: Ulf

Ulf ist die Seele der Fürstenwalder Drachenboot Szene. Immer dabei, immer engagiert und nie müde alle anzutreiben. Du findest uns übrigens auch auf Google+, Twitter, Facebook (Little Dragon), Facebook (PneumantDragon), ...
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